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Presseinformation                                                                             Freitag, 15.05.2020 

Mehr Förderung für Musikschulen

 

KREIS GIESSEN - (red). Der Landkreis Gießen erhöht das Fördergeld für öffentliche Musikschule in der Region. Mit 50 000 Euro unterstützt er die Musikschule an der Gesamtschule Busecker Tal, die Musik- & Kunstschule Grünberg und die Musikschule Lich.

 

„Auch die auf Vereinsbasis organisierten Musikschulen leiden unter den Folgen der Corona-Pandemie“, erklärt Landrätin Anita Schneider (SPD) in einer Pressemitteilung. „Daher ist eine finanzielle Förderung für deren Erhalt derzeit umso wichtiger. Denn die öffentlichen Musikschulen ermöglichen jedem einen Zugang zu Musik – und das unabhängig vom eigenen Gehalt oder dem der Eltern.“  Die Förderbeträge ergeben sich individuell. Sie sind abhängig von der Schüleranzahl und den Jahreswochenstunden der Musikschulen, die diese in ihren noch vorzulegenden Förderanträgen angeben. Bis voraussichtlich Anfang Juni sollen die Gelder ausgezahlt werden.

Am 2. Mai hat das Land erste Lockerungen für den Musikunterricht entschieden. So gilt das Verbot nicht für den Einzel- oder Kleingruppen-Unterricht bis zu fünf Personen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Musikunterricht online anzubieten. Dafür können Musikschüler, die kein Smartphone oder Tablet besitzen, die vom Kreis kurzfristig für den Schulbetrieb beschafften digitalen Endgeräte benutzen.

Die öffentlichen Musikschulen im Kreis Gießen sind auf Vereinsbasis organisiert. Sie haben gegenüber den allgemeinbildenden Schulen eine eigenständige pädagogische und kulturelle Aufgabe. Alle drei Einrichtungen sind Mitglieder im Verband deutscher Musikschulen. 

Presseinformation                                                                                       07.04.2020

 

Neue Unterrichtsformate: Öffentliche Musikschulen sichern Teilhabe an Musik

 

Auf die öffentlichen Musikschulen in Hessen wirken sich die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erheblich aus. Digitale Formate helfen, den Unterrichtsausfall aufzufangen. Musikschulen und Honorarkräfte setzen auf die Soforthilfe durch das Land Hessen. Im Landkreis Gießen betrifft dies die VdM Musikschulen in Buseck, Grünberg und Lich.

Die öffentlichen Musikschulen in Hessen halten während der Aussetzung des Präsenzunterrichts aufgrund der Coronavirus-Pandemie ihre Angebote mit digitalen Formaten aufrecht. Insbesondere werden Lernvideos, virtueller Unterricht über Videokonferenzen und Plattformen für das gemeinsame Arbeiten verstärkt eingesetzt. Eigens von den Lehrkräften vorbereitete bzw. erstellte Unterrichtsmaterialien werden als pdf verschickt.

„Mit solchen Lösungen ermöglichen die öffentlichen Musikschulen weiterhin die Teilhabe an Musik für alle sozialen Bevölkerungsgruppen und tragen damit zu einem konstruktiven Umgang mit der durch das Coronavirus ausgelösten, schwierigen Situation bei“, sagt der Landesvorsitzende des Verbands deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V. (VdM Hessen), Michael Eberhardt.

Und wie funktioniert digitaler Musikunterricht? Beispielsweise treffen sich die Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern über Videokonferenzen zum virtuellen Musikunterricht. Das lässt sich mit gängigen Smartphones, Tablets oder Laptops umsetzen. Der Ablauf ähnelt einer persönlichen Musikstunde: Schülerinnen und Schüler spielen etwas vor, die Lehrkraft hört und sieht zu, ermutigt, gibt Tipps, korrigiert und demonstriert, wie es klingen sollte. Auch der Unterricht für kleine Gruppen mit drei oder vier Teilnehmenden ist so möglich.

Die Kommunikation zwischen den Musikschülern und ihren Lehrkräften ist allerdings begrenzt. Bedingt durch zeitliche Verzögerung der digitalen Medien gehen direkte Hinweise etwa zum Anschlag und der Spieltechnik verloren. Auch das gemeinsame Spiel kann durch die technisch bedingte zeitliche Verzögerung nicht gepflegt werden.
Dennoch sind Schüler/innen und Eltern dankbar über neue Inputs, die die Lehrkräfte während der regelmäßigenVideokonferenzen geben. Anders als bei den täglichen schulischen Aufgaben, die die Kinder mit Unterstützung ihrer Eltern alleine erledigen müssen, kann hierdurch der persönliche Austausch über das Musikstück gepflegt werden, berichten Britta Lange, Andi Kühr und Bernd Niesner, die Leiter/innen der Musikschulen Buseck, Lich und Grünberg, gerne. So bieten die Musikschulen in dieser für Kinder und Eltern schwierigen Zeit Hilfen zur täglichen Strukturierung, indem der Spaß am Musizieren, am täglichen Üben und am wöchentlichen Austausch mit dem Instrumentallehrer aufrecht erhalten bleiben.

An seine Grenzen gerät der digitale Unterricht beispielsweise bei der Elementaren Musikpädagogik in Großgruppen von rund zwölf Kindern, wie sie direkt an der Musikschule oder an Kindertagesstätten angeboten wird. Dies sowie Unterricht in Ensemble- und Ergänzungsfächern mit noch größerer Personenzahl lässt sich kaum digital ersetzen.

In Hessen haben sich 66 öffentliche Musikschulen unter dem Dach des VdM Hessen organisiert. Ihre rund 2.700 musikpädagogisch qualifizierten Fachlehrkräfte vermitteln circa 130.000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die außerordentliche Vielfalt der Musik. Weil die öffentlichen Musikschulen derzeit ihren Betrieb nur teilweise aufrecht erhalten können, sehen sie sich mit einem Ausfall von Unterrichtsgebühren konfrontiert. Diese machen bis zu 80 Prozent der Gesamtfinanzierung aus. Trotz der guten Annahme des digitalen Unterrichtes kann ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler nicht erreicht werden, erklärt Hans-Joachim Rieß, Landesgeschäftsführer des VdM Hessen. Sei es durch das Nichtvorhandensein der digitalen Medien oder weil der Unterricht in AGs in Grundschulen stattfindet und auch das Instrumentarium nicht zur Verfügung steht. Ob ein Nachholen des ausgefallenen Unterrichtes zumindest teilweise möglich ist, hängt von der Dauer der verordneten Schließung ab. Hier wird auf das Verständnis der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern gesetzt.

 

Gerade die Musikschullehrkräfte die ausschließlich im Bereich der Elementaren Musikpädagogik in Kindertagesstätten und Grundschulen in Großgruppen arbeiten, erleiden durch den Wegfall des Musikunterrichtes erhebliche finanzielle Einbußen die von den Musikschulen nur zu einem kleinen Teil aufgefangen werden können. Die heimischen Musikschulen sind in Vereinsstruktur organisiert, arbeiten daher nicht auf Profitbasis und haben nur wenige Rücklagen.

Zur Existenzfrage wird die aktuelle Sitation besonders für die an den Musikschulen tätigen, selbständigen Honorarlehrkräfte. Hierzu verweist Landesvorsitzender Michael Eberhardt auf die beiden Staatsminister des Hessischen Wirtschafts- und des Finanzministeriums, „die nun klar zum Ausdruck gebracht haben, dass Zuschüsse nicht nur an Unternehmen, sondern auch an Vereine, Verbände, Soloselbständige sowie Künstlerinnen und Künstler gewährt werden können, die zudem nicht zurückgezahlt werden müssen“. Zu den ersten Informationen gehört auch, dass das Regierungspräsidium Kassel sowohl für die öffentlichen Musikschulen als auch für die Honorarlehrkräfte Ansprechpartner für alle Anträge auf Soforthilfe ist.

Gießener Allgemeine Zeitung vom 06.02.2020
Gießener Allgemeine Zeitung vom 14.01.2020
Gießener Allgemeine Zeitung vom 02.01.2020
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Heimatzeitung vom 04.07.2019
Gießener Allgemeine Zeitung vom 21. Juni 2019
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Ausschnitt aus der Grünberger Heimatzeitung vom 16.05.2019
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Gießener Allgemeine Zeitung vom 20.12.2018
Gießener Allgemeine Zeitung vom 19.12.2018
Gießener Allgemeine Zeitung vom 08.12.2018

Die Klarinettengruppe "Clarundo" der Musik- und Kunstschule Grünberg unter Leitung von Bernd Niesner begeisterte die Besucher. Foto: Wißner

 

Gießener Anzeiger vom 12.11.2018

 

ALLENDORF/LDA - Mit einem Seniorennachmittag im Bürgerhaus fand am Sonntag der 648. Nikelsmarkt in Allendorf seinen gelungenen Abschluss, 130 Besucher konnte Bürgermeister Thomas Benz zu diesem "Tag der Senioren" begrüßen, an dem traditionell die Programmpunkte des Heimatabends wiederholt werden. Tobias Lenhard, Pastor der freien evangelischen Gemeinde Lumdatal, geleitete durch das unterhaltsame Programm mit Musik, Theater und Klamauk.

 

Musik und Klamauk

Für Letzteres zeichneten die Marktfrauen Renate Becker und Ursula Hofmann verantwortlich. Beide hielten nochmals ihren bereits beim Nikelsmarktabend vorgetragenen und mit zahlreichen örtlichen Begebenheiten gespickten Prolog. So wussten beide zu berichten, dass das Altstadtfest im vergangenen Jahr nicht pünktlich anfangen konnte, weil "der Bürgermeister saß in der Kirche bis zum Schluss und die Feiergesellschaft auf den Faßbieranstich warten muss".

Vor allem der Vorschlag der Gestaltung für den neuen Platz mitten im Ortsgeschehen mit einer Blitzersäule "hat uns erschrocken, denn das sieht nicht so aus, als könnte man dort gemütlich hocke. So was bekommt nicht unseren Segen, wir wünschen uns einen Platz Blumen und einer Boulebahn", machten die Beiden auch sogleich einen konkreten Verbesserungsvorschlag. In guter Tradition schenkten die beiden Marktfrauen in der Pause bei Kaffee und Kuchen den Allendorfer Bärtzeschnaps zum Probieren aus.

Begonnen hatte der Nachmittag mit einem Auftritt der Blechbläsergruppe der Musikschule Grünberg unter der Leitung von Klaus-Peter Schneider. Vor und auch nach der Kaffeepause war die Klarinettengruppe "Clarundo" der Musik- und Kunstschule Grünberg unter Bernd Niesner zu hören.

Wie bereits beim Heimatabend war auch beim Seniorennachmittag die Aufführung des Lustspiels "Das Schweigen der Kühe" der Höhepunkt des Tages. Einmal mehr sorgte die Laienspielgruppe des evangelischen Kirchenchor Allendorf/Lda. mit diesem Stück in zwei Akten von Claudia Gysel für beste Unterhaltung.

Regie führte Ella Paulus, die auch als Souffleuse fungierte. Sie hatte die Krankheitsvertretung für Brigitte Urich übernommen, der von Pastor Lenhard ebenso gedankt wurde, wie dem für das Bühnenbild verantwortlichen Stefan Hofmann und Monika Prima für die Maske.

 

Schauspieler begeistern

Das Theaterstück, das die Lachmuskeln der Zuschauer strapazierte, spielt auf dem Bauernhof der Familie Sonnenschein, die sich finanziell etwas übernommen hat. Der Frage, wie Kühe miteinander kommunizieren, wird in dem Stück ebenso nachgegangen, wie der nach der Liebe und dem lieben Geld. Bei der Aufführung begeisterten Reiner Bergen, Gertraud Fey, Susanne Henning, Jonas Krieb, Ursula Poschmann, Ursula Hofmann und Ortrud Hormann.

Gießener Allgemeine Zeitung vom 25.10.2018
Gießener Allgemeine Zeitung vom 26.09.2018
Gießener Allgemeinen Zeitung vom 20.06.2018
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Gießener Allgemeine Zeitung vom 17.12.2017
Gießener Anzeiger vom 4. Dezember 2017
Gießener Allgemeine und Grünberger Heimatzeitung vom 20.09.2017
Mücker Stimme vom 06.07.2017
Gießener Anzeiger vom 27.06.2017
Gießener Allgemeine vom 13.05.2017
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Gießener Allgemeine vom 17.12.2016
Gießener Allgemeine vom 16.12.2016
Gießener Allgemeine vom 15.12.2016
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Gießener Allgemeine Zeitung vom 06.01.2016
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Gießener Allgemeine Zeitung vom 07.07.2014

Gießener Anzeiger vom 08.07.2014

Gießener Allgemeine Zeitung vom 26.06.2014

Gießener Allgemeine Zeitung vom 07.06.2014

Heimatzeitung Grünberg vom 19.03.2014

Gießener Allgemeine Zeitung vom 03.12.2013

Grünberger Heimatzeitung vom 21.11.2013

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